Emil Pottner - Sommertage im Geflügelhof. 1912.


887
Emil Pottner
Sommertage im Geflügelhof. 1912.
Estimate:
€ 300 / $ 345
Sold:
€ 744 / $ 855

(incl. surcharge)
887
Emil Pottner
Sommertage im Geflügelhof. 1912.
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Pan-Presse. - Pottner, E., Sommertage im Geflügelhof. Mit 20 Orig.-Lithographien von E. Pottner. Berlin, P. Cassirer 1912. Weißer Orig.-Seideneinband mit lithographierter Illustration in Grün auf dem Vorderdeckel und Kopfgoldschnitt. 4to. 26 Bll.
Caspers 3.8. - Rodenberg S. 453, 8. - Feilchenfeldt/Brandis 157 B. - 8. Druck der Pan-Presse. - 1 von 60 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Strathmore-Japan, im Druckvermerk vom Künstler signiert (GA 310). - Seltene impressionistische Illustrationsarbeit des Graphikers und Keramikers Emil Pottner (1872-1942). Paul Cassirer nahm ihn 1902 für seine Galerie unter Vertrag, ab 1904 war Pottner Mitlglied der Berliner Secession, zwischen 1911 und 1916 war er eng mit Lovis Corinth befreundet. Im Juli 1942 wurde er nach Theresienstadt gebracht und dann in der Nähe von Minsk ermordet. - "Auf eins können wir noch aufmerksam machen, das man vergebens in Pottners Werk suchen soll: Pose. Es ist, als ob seine Kunst entstanden ist, indem er, durch das Grün schlüpfend, gut verborgen, seine gefiederten Freunde belauschte. Auf keinem seiner Werke sehen wir, dass die Tiere unfrei sind. Seine Bilder geben vollkommen die Illusion von etwas, das von der Natur abgesehen ist, voll Freiheit der Gestaltung und Lebensbewegung." (J. B. de la Faille. 1913) - "Im Unterschied zu Gaul, der für seine Formstudien Tiere in ruhendem Zustand bevorzugt, gibt Pottner seine Objekte mit Vorliebe in einer Phase äußerster Bewegtheit wieder. Dabei interessiert ihn weniger die isolierende Betrachtung der Bewegungsmotive selbst als vielmehr die Erfassung des Verhältnisses, das die Tiere in dieser Bewegung zu ihrer Umgebung eingehen. Pottner zeichnet Vögel, die auf schwankenden Zweigen flattern und wippen, die sich im Gebüsch und Schilf ducken oder recken, die im Wasser schwimmen oder darüber hinfliegen. Ihn fasziniert die Lebendigkeit der bewegten Körper, er registriert die Formveränderungen, die ihre Aktionen in ihrer Umgebung hervorrufen und er beobachtet, wie sich aus der momentanen Veränderung heraus die natürlichen Formen zu neuen harmonischen Strukturen verbinden." (Caspers) - Gering gebräunt. Insgesamt gutes und breitrandiges Exemplar der seltenen Vorzugsausgabe, hier in einem aufwendigen schneeweißen Seideneinband (Feilchenfeldt/Brandis verzeichnet für die Vorzugsausgabe nur einen groben Leinenband mit der gleichen Deckelvignette).







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