423
Johann Konrad Feuerlein
Nürnbergisches Schoenbart-Buch, 1765.
Estimate:
€ 1,000 / $ 1,150 Sold:
€ 984 / $ 1,131 (incl. surcharge)
423
Johann Konrad Feuerlein
Nürnbergisches Schoenbart-Buch, 1765.
Estimate:
€ 1,000 / $ 1,150 Sold:
€ 984 / $ 1,131 (incl. surcharge)
[Feuerlein, Johann Konrad]
Nürnbergisches Schönbart-Buch und Gesellen-Stechen. Aus einem alten Manuscript zum Druck befördert. 2 Teile in 1 Band. [Schwabach?] 1765-1766.
Das erste gedruckte und illustrierte Werk über das Schönbartlaufen.
Erste Ausgabe, mit dem ein Jahr später erschienenen häufig fehlenden zweiten Teil von Joh. Müller unter dem Titel Gründlich ausgeführter Discurs, ob Georg Rixners .. teutsches Thunier-Buch pro Scripto Authentico zu halten. - Beschrieben werden Ursprung und Brauch des "Schönbarts". Aus dem Mittelhochdeutschen kommend (schemebart), bedeutet es soviel wie "bärtige Maske" und steht für einen Faschingsumzug, den die Nürnberger Metzgerszunft 1449 erstmals durchführte und bis 1539 nahezu jedes Jahr wiederholte. Das vorliegende Werk gibt einen chronologischen Ablauf der Schönbartläufe und enthält dazu eine einleitende Geschichte von G. A. Will. Der anonyme Verfasser Feuerlein war Rechtsgelehrter und Advokat in Nürnberg.
EINBAND: Halblederband des 19. Jahrhunderts mit rotem Rückenschild. 21 : 17 cm. - ILLUSTRATION: Mit 10 teilkolorierten Kupfertafeln. - KOLLATION: 104 S.; 56 S. - ZUSTAND: Leicht gebräunt und fleckig, Tafelkolorit tls. durchschlagend, 1 Taf. mit hinterl. Randeinriß. Geringfüg. berieben.
LITERATUR: Lipperheide Sn 2. - Faber du Faur 734 (unter Will). - Seebaß/Kistner 302 (unter Feuerlein). - Nicht bei Hayn/Got.
1 Werk angebunden (S. W. Oetter, Erläuterung einer merckwürdigen Urkunde vom Jahr 1290. Schwabach, J. J. Enderer 1761).
The Schoenbart or Schembart festival celebrates a medieval craftsmen's revolt in Nuremberg. The participants wore carved wooden masks (scheme), often with a beard (bart). With 10 folding colored plates. 19th cent. half calf. - Slightly browned and stained, coloring shining through, 1 plate with backed marginal tear. Minim. rubbed.
Nürnbergisches Schönbart-Buch und Gesellen-Stechen. Aus einem alten Manuscript zum Druck befördert. 2 Teile in 1 Band. [Schwabach?] 1765-1766.
Das erste gedruckte und illustrierte Werk über das Schönbartlaufen.
Erste Ausgabe, mit dem ein Jahr später erschienenen häufig fehlenden zweiten Teil von Joh. Müller unter dem Titel Gründlich ausgeführter Discurs, ob Georg Rixners .. teutsches Thunier-Buch pro Scripto Authentico zu halten. - Beschrieben werden Ursprung und Brauch des "Schönbarts". Aus dem Mittelhochdeutschen kommend (schemebart), bedeutet es soviel wie "bärtige Maske" und steht für einen Faschingsumzug, den die Nürnberger Metzgerszunft 1449 erstmals durchführte und bis 1539 nahezu jedes Jahr wiederholte. Das vorliegende Werk gibt einen chronologischen Ablauf der Schönbartläufe und enthält dazu eine einleitende Geschichte von G. A. Will. Der anonyme Verfasser Feuerlein war Rechtsgelehrter und Advokat in Nürnberg.
EINBAND: Halblederband des 19. Jahrhunderts mit rotem Rückenschild. 21 : 17 cm. - ILLUSTRATION: Mit 10 teilkolorierten Kupfertafeln. - KOLLATION: 104 S.; 56 S. - ZUSTAND: Leicht gebräunt und fleckig, Tafelkolorit tls. durchschlagend, 1 Taf. mit hinterl. Randeinriß. Geringfüg. berieben.
LITERATUR: Lipperheide Sn 2. - Faber du Faur 734 (unter Will). - Seebaß/Kistner 302 (unter Feuerlein). - Nicht bei Hayn/Got.
1 Werk angebunden (S. W. Oetter, Erläuterung einer merckwürdigen Urkunde vom Jahr 1290. Schwabach, J. J. Enderer 1761).
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