Sale: 604 / Rare Books, May 18. 2026 in Hamburg → Lot 425000759
425000759
Friedrich August Schlegel
Eigh Brief m. U. an unbekannten Empfänger
Estimate: € 600 / $ 690
Information on buyer's premium, taxation and resale right compensation will be available four weeks before the auction.
425000759
Friedrich August Schlegel
Eigh Brief m. U. an unbekannten Empfänger
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Friedrich Schlegel
Literaturhistoriker, Schriftsteller und Übersetzer, 1772-1829. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Ohne Ort u. Datum [um 1815]. 1 S. 20,5 : 12,5 cm.
Schreiben Schlegels aus dem diplomatischen Umfeld der europäischen Restaurationspolitik nach den napoleonischen Kriegen.
Schlegel berichtet, daß eine Antwort des österreichischen Ministers [Johann Philipp] von Wessenberg erst erfolgen könne, sobald dieser eine verabredete Mitteilung von Wilhelm von Humboldt erhalten habe. Der Empfänger möge daher zur Beschleunigung der Angelegenheit unmittelbar bei Humboldt vorstellig werden; zugleich kündigt Schlegel an, selbst nochmals bei Wessenberg zu intervenieren, damit dieser die Sache auch gegenüber dem preußischen Gesandten in Erinnerung bringe.
Im Postskriptum bemerkt Schlegel, daß die Pariser Druckausgabe der Acte du Congrès beim Historiker und Verleger [Frédéric] Schoell noch nicht erhältlich sei - ein Hinweis auf die damals mit Spannung erwartete Veröffentlichung der Akten des Wiener Kongresses. Schlegel stand seit 1809 im österreichischen Staatsdienst, 1815 bis 1818 wirkte er als österreichischer Legationsrat am Bundestag in Frankfurt.
Autograph letter signed, to an unknown recipient. From the diplomatic circles involved in European restoration policy following the Napoleonic Wars, mentioning W. von Humboldt and J. P. von Wessenberg. 1 p. 20,5 : 12,5 cm.
Literaturhistoriker, Schriftsteller und Übersetzer, 1772-1829. Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Ohne Ort u. Datum [um 1815]. 1 S. 20,5 : 12,5 cm.
Schreiben Schlegels aus dem diplomatischen Umfeld der europäischen Restaurationspolitik nach den napoleonischen Kriegen.
Schlegel berichtet, daß eine Antwort des österreichischen Ministers [Johann Philipp] von Wessenberg erst erfolgen könne, sobald dieser eine verabredete Mitteilung von Wilhelm von Humboldt erhalten habe. Der Empfänger möge daher zur Beschleunigung der Angelegenheit unmittelbar bei Humboldt vorstellig werden; zugleich kündigt Schlegel an, selbst nochmals bei Wessenberg zu intervenieren, damit dieser die Sache auch gegenüber dem preußischen Gesandten in Erinnerung bringe.
Im Postskriptum bemerkt Schlegel, daß die Pariser Druckausgabe der Acte du Congrès beim Historiker und Verleger [Frédéric] Schoell noch nicht erhältlich sei - ein Hinweis auf die damals mit Spannung erwartete Veröffentlichung der Akten des Wiener Kongresses. Schlegel stand seit 1809 im österreichischen Staatsdienst, 1815 bis 1818 wirkte er als österreichischer Legationsrat am Bundestag in Frankfurt.
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