Henricus de Hassia. - Expositiones (2).


18
Henricus de Hassia.
Expositiones (2)., 1472.
Estimate:
€ 8,000 / $ 9,200
Sold:
€ 7,605 / $ 8,745

(incl. surcharge)
18
Henricus de Hassia.
Expositiones (2)., 1472.
Estimate:
€ 8,000 / $ 9,200
Sold:
€ 7,605 / $ 8,745

(incl. surcharge)

Henricus de Langenstein, Expositiones (2).. Expositiones super orationem dominicam, et Ave Maria. - Augustini expositio super symbolum et sermo super orationem dominicam.Mit eingemalten roten Initialen. [Speyer, Drucker der Gesta Christi, um 1472].Schlichter Brosch. Folio. 16 nn. Bll. (d.l.w.). Got. Type, rubriziert. 2 Sp. 34 Zeilen.
GW 12240. - Hain 8392 (= 8391). - Goff H 28 (nur 1 Expl.) - BMC II, 482. - Proctor 2321. - BSB H-69. - Erste Ausgabe. Die beigedruckten Schriften des Pseudo-Augustinus waren erstmals um 1467 erschienen. - Seltener Druck aus der zweiten Druckerei Speyers. "Alle Drucke dieses ungenannten Druckers haben nur eine einzige Type gothischen Schnitts, keine besondere Ueberschriftstype, keine gedruckten Initialen, nicht einmal Kommata. Viele sind zweispaltig und mit starkem Durchschuss gedruckt, wodurch der Abdruck etwas Lichtes, leicht Lesbares erhielt. Custoden und Blattzahlen fehlen durchaus, häufig auch die Signaturen. Der Punkt am Ende der Sätze fehlt häufig ... Man hat oft behauptet, diese Type, die Turrecrematatype benannt, sei nicht gegossen, sondern geschnitzt und beweise ein hohes Alter der Kunst, aber bewiesen hat man diese Behauptung nicht, die Gleichheit der Typen erweist das Gegenteil. Manche diese Drucke dürften ein höheres Alter als 1472 beanspruchen, andere nach 1472 gehören." (Roth, Buchdruckereien Speier I, 8f.) - Der aus einem hessischen Ministerialengeschlecht stammende Heinrich von Langenstein (auch Henricus de Hassia, um 1325-97) war mehrere Jahre Vizekanzler der Sorbonne, seit 1384 Professor an der Universität Wien, an deren Reorganisation er maßgeblich beteiligt war, von den Zeitgenossen deshalb "studii Wiennensis fundator" genannt. "H. war ein äußerst vielseitiger und kenntnisreicher Gelehrter. Das Interesse für naturwissenschaftliche Fragen blieb ihm durch das ganze Leben eigen ... Als Theologe wandte er sich von der nominalistischen Einstellung seiner Pariser Zeit immer mehr einem gemäßigtem Eklektizismus zu mit einer wachsenden Sympathie für das Lehrsystem des Thomas von Aquin." (NDB VIII, 410). - Tlw. mit schwachem Wasserrand und minim. fingerfleckig, erstes Bl. gelockert. Breitrandiges Exemplar mit zeitgenöss. Marginalien.First edition. Rare incunabulum from the second press at Speier. 16 nn. leaves (last blank). Gothic type (so called 'Turrecrematatype'; cf. Roth I, 8f.), rubricated, double columns, 34 lines, with red initials. Mod. wrappers. - Henricus de Langenstein (also Henricus de Hassia) was several years vice-chancellor at Sorbonne, since 1384 he teached at the university of Vienna, where he plays a decisive role in its reorganization. - Partly slight waterstain, minim. fingerstained, first leaf loosened. Broadmargined copy with contemp. marginalia.







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