606
Friedrich Wilhelm III.
Brief, 1 S., 1810.
Estimate:
€ 200 / $ 230 Sold:
€ 178 / $ 204 (incl. surcharge)
606
Friedrich Wilhelm III.
Brief, 1 S., 1810.
Estimate:
€ 200 / $ 230 Sold:
€ 178 / $ 204 (incl. surcharge)
Friedrich Wilhelm III. (1770-1840)
Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Potsdam, 25. Oktober 1810. 1 S. (Doppelblatt). 25 : 21 cm.
Schreiben an den pensionierten Oberstleutenant von Wedell, über Militärausgaben.
".. Es läßt sich nicht übersehen, in wie fern es überhaupt möglich sein wird, die Gewehrgelder von den durch Kriegsgefangenschaft aufgelöseten Compagnien und Escadrons zu zahlen. Dies wird sich erst nach völlig beendigter Untersuchung des Cassenwesens sämtlicher ehemaliger Regimenter ergeben, und werdet Ihr dann selbst einsehen, daß es um so weniger zulässig ist, Euch die Gewehrgelder von Eurer ehemaligen Escadron sogleich anzuweisen. Was die 120 Gulden für die aus der Mandierungs-Cammer Eurer Escadron nach Preußen geretteten Stiefeln betrifft, so sind solche auf den Staatsschulden-Plan gebracht worden, und müßt Ihr nur abwarten, bis deren Berechtigung erfolgen kann, worüber Euch zu ihrer Zeit das Finanz-Ministerium das Nähere bekannt machen wird." - Vemutlich beziehen sich die Überlegungen von Friedrich Wilhelm III. auf den für die preußische Armee katastrophalen Ausgang des vierten Koalitionskrieges mit der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt.
Letter signed, to Oberstlieutenant von Wedell. About the strained financial situation with which the Prussian army is confronted, probably referring to the catastrophic defeat of the Prussian army in the battle of Jena-Auerstedt and its consequences. 1 p. (double leaf).
Brief mit eigenhändiger Unterschrift. Potsdam, 25. Oktober 1810. 1 S. (Doppelblatt). 25 : 21 cm.
Schreiben an den pensionierten Oberstleutenant von Wedell, über Militärausgaben.
".. Es läßt sich nicht übersehen, in wie fern es überhaupt möglich sein wird, die Gewehrgelder von den durch Kriegsgefangenschaft aufgelöseten Compagnien und Escadrons zu zahlen. Dies wird sich erst nach völlig beendigter Untersuchung des Cassenwesens sämtlicher ehemaliger Regimenter ergeben, und werdet Ihr dann selbst einsehen, daß es um so weniger zulässig ist, Euch die Gewehrgelder von Eurer ehemaligen Escadron sogleich anzuweisen. Was die 120 Gulden für die aus der Mandierungs-Cammer Eurer Escadron nach Preußen geretteten Stiefeln betrifft, so sind solche auf den Staatsschulden-Plan gebracht worden, und müßt Ihr nur abwarten, bis deren Berechtigung erfolgen kann, worüber Euch zu ihrer Zeit das Finanz-Ministerium das Nähere bekannt machen wird." - Vemutlich beziehen sich die Überlegungen von Friedrich Wilhelm III. auf den für die preußische Armee katastrophalen Ausgang des vierten Koalitionskrieges mit der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt.
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