
160
Carl von Schweizer
Brief-Sammlung, 1831-33.
Estimate:
€ 800 / $ 920 Sold:
€ 900 / $ 1,035 (incl. surcharge)
160
Carl von Schweizer
Brief-Sammlung, 1831-33.
Estimate:
€ 800 / $ 920 Sold:
€ 900 / $ 1,035 (incl. surcharge)
Schweizer, Carl von, Dichter, Kunstsammler, Mitglied der russischen Geheimpolizei, 1796-1847. Album mit ca. 440 Autographen an ihn aus den Jahren 1831-33. Pp. d. Zt. mit mont. Ldr.-Deckelschild. 4to. (Autographen: versch. Formate).
Umfangreiche und interessante Sammlung von Briefen aus der privaten Korrespondenz des wenig bekannten Baron Carl von Schweizer von Schweizer. Von Schweizer, der auch Gelegenheitsgedichte publizierte (vgl. Goedeke XV, 1, 382f.), war seit etwa 1820 für die von Graf von Benckendorff geleitete russische Geheimpolizei tätig. Unter den Absendern der überwieg. die Jahre 1831-33 umspannenden Sammlung: Tietz, Friedrich, Theaterdirektor und Schrifsteller (1803-79, überwieg. Dresden), den eine enge Freundschaft mit Von Schweizer verband und ihm bei der Publikation seiner dichterischen und gelegentlichen Prosawerke unterstützte. Seine überwieg. in Dresden, später Königsberg verfaßten Briefe handeln von den Affären und Händeln an den örtlichen Theatern, seinen pekuniären Schwierigkeiten etc. - Unter den weiteren Absendern der französischen u. deutschen Korrespondenz aus Königsberg, Hanau, Heidelberg, Frankfurt, S. Petersburg u. a. Freunde und Freundinnen tlw. mit freundschaftl. Spitz- und Geheimnamen ("Fidelio", "Cypra" etc.), sein Bankier Michael Kaskel (Leiter des Bankhaus Kaskel, ab 1872 Dresdner Bank ) u. a. - Die großformatigen Briefe tlw. mit Randläsuren, gegen Ende ca. 25 Schreiben in der unt. Ecke mit kl. Branddefekt. Einbd. beschädigt.
Umfangreiche und interessante Sammlung von Briefen aus der privaten Korrespondenz des wenig bekannten Baron Carl von Schweizer von Schweizer. Von Schweizer, der auch Gelegenheitsgedichte publizierte (vgl. Goedeke XV, 1, 382f.), war seit etwa 1820 für die von Graf von Benckendorff geleitete russische Geheimpolizei tätig. Unter den Absendern der überwieg. die Jahre 1831-33 umspannenden Sammlung: Tietz, Friedrich, Theaterdirektor und Schrifsteller (1803-79, überwieg. Dresden), den eine enge Freundschaft mit Von Schweizer verband und ihm bei der Publikation seiner dichterischen und gelegentlichen Prosawerke unterstützte. Seine überwieg. in Dresden, später Königsberg verfaßten Briefe handeln von den Affären und Händeln an den örtlichen Theatern, seinen pekuniären Schwierigkeiten etc. - Unter den weiteren Absendern der französischen u. deutschen Korrespondenz aus Königsberg, Hanau, Heidelberg, Frankfurt, S. Petersburg u. a. Freunde und Freundinnen tlw. mit freundschaftl. Spitz- und Geheimnamen ("Fidelio", "Cypra" etc.), sein Bankier Michael Kaskel (Leiter des Bankhaus Kaskel, ab 1872 Dresdner Bank ) u. a. - Die großformatigen Briefe tlw. mit Randläsuren, gegen Ende ca. 25 Schreiben in der unt. Ecke mit kl. Branddefekt. Einbd. beschädigt.
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