
858
Clara Schumann
1 Autograph (1876)
Estimate:
€ 500 / $ 575 Sold:
€ 744 / $ 855 (incl. surcharge)
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Clara Schumann
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Schumann, Clara, Komponistin und Pianistin, 1819-1896. Eigh. Brief m. U. Berlin, 26. XII. 1876. 4 S. 8vo.
Brief an eine Frau von Beckerath, wohl aus der Familie Alwin von Beckerath, den sogenannten "Krefelder Freunden" von Johannes Brahms. - Clara Schumann bedankt sich für ein Weihnachtsgeschenk und entschuldigt sich, einen geplanten Sommerbesuch versäumt zu haben. Ferner über den gemeinsamen Freund Johannes Brahms und seine mögliche neue Anstellung. "Das prachtvolle Wetter hatte uns so lange in Baden zurückgehalten, doch der Winter mit seinen Anforderungen an mich herannahte, ehe ich es mich versah .. Was Herrn Brahms' Anstellung betrifft, so fürchte ich, er schlägt sie doch schließlich noch aus und man kann es ihm doch kaum verdenken, wenn er sich nicht in so wenig erfreuliche Verhältnisse hinein begeben mag. Ein solcher Mann muß doch allgemein willkommen geheißen werden, es hat doch auch etwas peinliches für ihn mit dem, der ihm weichen mußte, im neuen Orte zu leben, kurz, es ist eben in den Verhältnissen manches, was ihm die Lust benommen hat. Wäre dem nicht so, ich wäre von Herzen froh gewesen ihn an dem Platze zu sehen und hätte es dem Gutgesinnten .. gern so sehr gewünscht." - Verso leicht lichtrandig.
Brief an eine Frau von Beckerath, wohl aus der Familie Alwin von Beckerath, den sogenannten "Krefelder Freunden" von Johannes Brahms. - Clara Schumann bedankt sich für ein Weihnachtsgeschenk und entschuldigt sich, einen geplanten Sommerbesuch versäumt zu haben. Ferner über den gemeinsamen Freund Johannes Brahms und seine mögliche neue Anstellung. "Das prachtvolle Wetter hatte uns so lange in Baden zurückgehalten, doch der Winter mit seinen Anforderungen an mich herannahte, ehe ich es mich versah .. Was Herrn Brahms' Anstellung betrifft, so fürchte ich, er schlägt sie doch schließlich noch aus und man kann es ihm doch kaum verdenken, wenn er sich nicht in so wenig erfreuliche Verhältnisse hinein begeben mag. Ein solcher Mann muß doch allgemein willkommen geheißen werden, es hat doch auch etwas peinliches für ihn mit dem, der ihm weichen mußte, im neuen Orte zu leben, kurz, es ist eben in den Verhältnissen manches, was ihm die Lust benommen hat. Wäre dem nicht so, ich wäre von Herzen froh gewesen ihn an dem Platze zu sehen und hätte es dem Gutgesinnten .. gern so sehr gewünscht." - Verso leicht lichtrandig.
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