Emil Kuh - 19 Briefe an Marie Hohenlohe, 3 Briefe von A. Kuh + 1 Brief von A. Schaer, zus. 23 Tle.


635
Emil Kuh
19 Briefe an Marie Hohenlohe, 3 Briefe von A. Kuh + 1 Brief von A. Schaer, zus. 23 Tle., 1874.
Estimate:
€ 250 / $ 288
Sold:
€ 504 / $ 579

(incl. surcharge)
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Emil Kuh
19 Briefe an Marie Hohenlohe, 3 Briefe von A. Kuh + 1 Brief von A. Schaer, zus. 23 Tle., 1874.
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Kuh, Emil, Literaturkritiker und Schriftsteller, 1828-1876. 19 eigh. Briefe m. U. an Marie Fürstin zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Meran u. a., 15. III. 1874 bis 7. XII. 1876. Zus. 64 S. 8vo.
Ausführliche Schreiben von Emil Kuh an Fürstin Marie zu Hohenlohe-Schillingsfürst (1837-1920), Tochter der Carolyne zu Sayn-Wittgenstein, der Mäzenin und Geliebten von Franz Liszt. Marie zu Hohenlohe, selbst in musischem und intellektuellen Umfeld aufgewachsen, war eine große Förderin des Wiener Kulturlebens; sie und Emil Kuh verband u. a. eine Freundschaft mit dem Dichter Friedrich Hebbel (1813-1863). - Die von Wertschätzung geprägte Korrespondenz ("Wie können Sie glauben, daß ich Ihnen die Widmung meines beabsichtigten Essays über Gottfried Keller 'entzogen' hätte! Ihnen, Fürstin, entzieht niemand etwas ..." 22. XII. 1874), die mit dem Tod von Emil Kuh im Dezember 1876 endet, behandelt viele Literaten und literarische Themen der Zeit, darunter Grillparzer, Georg Büchner, David Strauss und dessen Religionsauffassung, Gottfried Keller, Theodor Storm (mit dem Kuh in jahrelangem engen Briefkontakt stand), Richard Wagner ("... allerdings ist Richard Wagner alles - nur kein Dichter ..." 10. X. 1874), Eduard Mörike, Goethe, Paul Heyse, Gustav Freytag u. v. m., einen roten Faden bildet dabei Emil Kuhs Arbeit an einer Biographie Hebbels, die jedoch durch Krankheit und Überlastung immer wieder ins Stocken gerät (" ... von meinem Gesundheitszustande wird es abhängen, ob das laufende Jahr dazu bestimmt ist, das Geburtsjahr des Biographie Hebbels zu werden ..." 2. V. 1875), so daß Kuh das Werk bis zu seinem Tod nicht mehr vollenden kann. - Beilieg. 3 eigh. Briefe von der Ehefrau Adele Kuh an die Fürstin Dez. 1876 bis Jan 1877 über Krankheit und Tod ihres Mannes, sowie 1 eigh. Brief des Literaturwissenschaftlers A. Schaer (Zug, Mai 1912) an eine Dr. A. Bettelheim über eine Veröffentlichung des Briefwechsels. - Die zweibändige Hebbel-Biographie erschien 1877 in Wien, fertiggestellt von Kuhs Mitarbeiter R. Valdeck.






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