John Hoexter - Apropoésies Bohémiennes. Um 1935.


107
John Hoexter
Apropoésies Bohémiennes. Um 1935.
Estimate:
€ 500 / $ 575
Sold:
€ 952 / $ 1,094

(incl. surcharge)
107
John Hoexter
Apropoésies Bohémiennes. Um 1935.
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Hoexter, J., Apropoésies Bohémiennes.Privatdruck o. O. u. Dr. [vermutl. Berlin um 1935] OBrosch. Gr.-8vo. 14 nn. Bll.
Bergmann S. 45. - Kosch VII, 1354. - Killy V, 399ff.: "enthält neben den von H. stets bevorzugten parodistischen, gelegentlich dadaistischen Sprachspielen u. Wortwitzen auch überzeugende Beispiele expressionistischer Lyrik". - Sehr seltener Privatdruck des Graphikers und Publizisten John Hoexter, einer der ersten "Aktions"-Mitarbeiter und Begründer der Zeitschrift "Der blutige Ernst" (1919), der sich nach der Reichs-Progrom-Nacht 1938 das Leben nahm.
" ... ein Mann mit langen schwarzen Haaren, glitzernden Mäuseaugen, gelber Gesichtsfarbe, mit den zitternden Händen und nervöser Stimme - Maler, Morphinist, Kokainist, der seinen sarkastischen Vers immer wieder zum besten gab: ' Wenn mancher Mann wüßte, / Wer Thomas Mann wär', / Gäb' mancher Mann Heinrich Mann / Manchmal mehr Ehr' ' Er sammelte so viel Geld täglich im 'Cafè Größenwahn' und später im 'Romanischen', wie er zu seinem kostspieligen Laster benötigte. Als Äquivalent unterhielt er seine kleinen Größenwahn-Mäzene geistreich, spöttisch, poetisch." (S. von Harden, Erinnerungen an einst, in: Imprimatur NF III, S. 220). - " ... so werden wir ihn als einen Bürger im Reiche des Geistes bezeichnen dürfen. Er war ein denkerischer Kopf, immer mit Fragen beschäftigt, die weit über den irdischen Bezirk hinaus ins Metaphysische führten." (A. Bergmann, John Hoexter. Ein Denkstein. Detmold 1971) - Auf dem Titelblatt mit mehrzeil. eigh. Widmung m. U. des Autors für seinen Mäzen H. C. Starck, dat. Neujahr 1937. Am Ende mit einem weiteren eigh. Gedicht von John Hoexter. 12 Zeilen, unter dem Titel "Auch die Perle ist ein Krankheitsprodukt".
Very scarce private printing from the graphic and publicist John Hoexter. Autograph dedication, signed on the front page, as well as an additional autograph poem at the end.






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