Käthe Kollwitz - Studie zu Gefallen 1. Fassung


532
Käthe Kollwitz
Studie zu Gefallen 1. Fassung, 1921.
Drawing
Estimate:
€ 8,000 / $ 9,200
Sold:
€ 41,400 / $ 47,609

(incl. surcharge)
532
Käthe Kollwitz
Studie zu Gefallen 1. Fassung, 1921.
Drawing
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€ 8,000 / $ 9,200
Sold:
€ 41,400 / $ 47,609

(incl. surcharge)
 

Studie zu "Gefallen 1. Fassung"
Zeichnung mit Lithokreide (Lithographie (?) - siehe unten "Zur Technik des Blattes") über Vorzeichnung in Blaustift, auf leicht grauem Velin , um 1921
Nicht bei Nagel/Timm, vgl. jedoch N./T. 893, 894, 896. Unten rechts signiert. 39,3 x 28,8 cm ( 15,4 x 11,3 in). Papier: 49,5 x 31 cm (19,2 x 12,2 in).
Mit (gedruckten (?) - siehe unten "Zur Technik des Blattes") Strichproben am Ober- und Unterrand.

PROVENIENZ: Stuttgarter Kunstkabinett, Auktion 10, 1950, Nr. 207 (dort auch als Zeichnung beschrieben)
Sammlung Sauerwein, München.

In der Komposition der Figuren lehnt sich die ausdrucksstarke Arbeit eng an die erste 1. Fassung der gleichnamigen Lithografie (Klipstein 152, Knesebeck 144) an. Der breite, leicht tonige Strich weicht jedoch von der pragnanten Strichführung der beiden bis jetzt bekannten Lithografien (Kl. 152 und 153, Kn. 144 und 150) zu diesem Thema ab und läßt mehr an eine spätere nochmalige Beschäftigung mit diesem Thema denken. Der ursprünglich expressive Strich ist gemildert und der Tragik der Szene wird hier eine betonte Intimität der Zeichnung entgegengesetzt, die das Traumatische der Unglücksbotschaft noch unterstreicht

Zur Technik des Blattes: Das Blatt wurde als Zeichnung eingeliefert und so behandelt. Einem Hinweis von Frau Hannelore Fischer M.A., Direktorin des Kollwitz-Museums Köln folgend, die eine Zuordnung der Zeichnung als Lithografie aufgrund von Vergleichen mit Beispielen der Kölner Sammlung vermutete, wurde das Blatt Herrn Walter Dohmen, Dozent für Druckgrafik in Köln, vorgelegt und von ihm als Lithografie eingeordnet. Frau Dipl.-Rest. Eva Ortner M.A., wissenschaftliche Assistentin der Technischen Universität München, kommt aufgrund eingehender Untersuchungen zu dem Schluß, daß es sich bei dem vorliegenden Blatt um eine Zeichnung handeln müsse, da "vielfach die Strichrichtung anhand der einseitigen Anlagerung des Farbmaterials an die Höhen der Papierstruktur zur erkennen" ist.
Weitere Untersuchungen von fachkundiger Seite führten zu keinem einheitlichen Ergebnis.






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